«Expendables» bedeutet soviel wie die Entbehrlichen oder die Wegwerftruppe.

Stallone ballert sich wieder irgendwo durchs Gelände. Dieses Mal ist der Schauplatz eine fiktive südamerikanische Insel namens Vilena. Er und sein Team von Söldnern (Jason Statham, Dolph Lundgren, Randy Couture, Terry Crews und Jet Li) werden von einem ominösen Auftraggeber dorthin geschickt, um dem lokalen Diktator das Handwerk zu legen. In weiteren Nebenrollen und Gastauftritten sind Mickey Rourke, Bruce Willis, Eric Roberts und Ahnuld Schwarzenegger zu sehen.

Anders als z.B. in «John Rambo« (bzw. «Rambo 4»), wo alles ziemlich «Over The Top» war (ha, Stallone, kapiert?), also übertrieben und überzeichnet, ist hier nicht ganz klar, was der Regisseur (auch Stallone) beabsichtigte. Einerseits will er dem anspruchslosen 80er-Jahre-Actionfilm Tribut zollen, andererseits wird ein gewisses Mass an zeitgenössischem Bezug angestrebt. Wer aber jetzt auch nur ein bisschen Hintergrund und Tiefgang erwartet, ist hier falsch. Zumindest wird einem klar, warum Dolph Lundgren keine grössere Karriere beschehrt war und man erhält die Bestätigung, dass Jet Li wirklich nur drei Gesichtsausdrücke hat. Soviel sei verraten: die wahrscheinlich beste Szene des Films vereint die drei Action-Ikonen Stallone, Willis und Schwarzenegger erstmals gemeinsam auf der Leinwand.

«The Expendables» ist anspruchslose, aber solide Unterhaltung und hat an den Kinokassen nicht schlecht abgeschnitten, deshalb ist offenbar auch schon eine Fortsetzung geplant.

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